Bücher für Bayern
Autorenportrait von Gerda Stauner
Am 25. Juli lief auf TVA das Autorenportrait von Gerda Stauner. Ein wirklich schöner und interessanter Beitrag über die Autorin und ihr neues Buch "Sauforst".

Schaut doch mal rein!



http://www.tvaktuell.com/storage/videos/225938/videos/225938_flash9.mp4
Neuerscheinungen
Bettina von Saß / Kris Huckauf
Glubschi im Glück
Glubschi ist ein neugieriger und abenteuerlustiger Laubfrosch. Einer, dem erstaunliche Dinge passieren. Der sich in einen Wald mit Nudelbäumen verirrt. Der mit Hilfe von zwei Maulwürfen die Wackelpudding-Berge durchquert. Und der am Ende des aufregenden Ausflugs noch ein bisschen grüner aussieht als sonst. Der die wohl schnellste Schnecke der Welt zur Freundin hat. Und der seinen traurigen Freund Gugelhupf, einen Zwerg, mit einer tollen Idee wieder glücklich macht. Wenn Glubschi allerdings nicht so eine klebrige Zunge hätte, wäre wohl nichts geworden aus seinem schlauen Plan ...



Egal, was Glubschi erlebt: Er macht anderen gerne eine Freude. Und das macht ihn selbst froh! Übrigens: Das funktioniert auch bei euch - probiert es doch mal aus!





Empfohlen ab 4 Jahren
Gerda Stauner
Sauforst
Ein vaterloser Junge. Ein rätselhafter Stammbaum.

Eine Frau, die das Geheimnis lösen will.




Die Autorin Gerda Stauner macht in ihrem zweiten Roman das Geburtsjahr ihres Urgroßvaters zum Ausgangspunkt der Geschichte. Wie schon in ihrem Erstling "Grasmond" dienen die "Stoapfalz" und die Stadt Regensburg als Kulisse für die Erzählung.



Anton Beerbauer wird an Mariä Lichtmess 1856 im "Sauforst" als Sohn einer ledigen Mutter geboren. Die gerade entstandene Maxhütte, der Eisenbahnbau und die späte Industrialisierung des kargen Landstrichs verändern den ärmlichen und bäuerlichen Alltag dort für immer. Nach dem Tod der Mutter stellt Anton die Weichen für sein Leben ebenfalls neu. Er begibt sich auf eine lange Suche nach dem unbekannten Vater, nach seiner Bestimmung, seiner Heimat.



Über 150 Jahre später eröffnet sich auch für seine Urenkelin Annette durch die Auseinandersetzung mit der schicksalhaften Familiengeschichte die Chance, ihr Leben neu zu überdenken.



Weitere Infos unter www.sauforst.com!
Egon M. Binder
Alois Irlmaier 1894-1959
Alois Irlmaier war ein "Brunnengräber", der mit der Wünschelrute nach Wasseradern suchte. Dies aber war nicht seine einzige ungewöhnliche Begabung, denn der als bescheiden und zurückhaltend geltende Mann erregte großes Aufsehen durch sein Hellsehen. Er hatte - so beschrieb er es selbst - plötzlich einen "Riss", und er sah Menschen, lebende und tote, Ereignisse, Landschaften ...
Kerstin & Dima
Die schönsten Wirtshäuser in Straubing und Umgebung
Hand auf´s Herz: Wie oft stellen Sie sich die Frage, wohin könnten wir zum Essen gehen? Diese Frage können wir Ihnen leider nicht abnehmen, jedoch können wir die Suche etwas vereinfachen. In unserem Straubinger Wirtshausführer finden Sie für jede Gelegenheit die geeignete Lokalität. Vom Traditionsbetrieb, über den urigen Geheimtipp, bis hin zu den gehobenen Häusern unerer Region. Von Omas Hausmannskost, bis hin zu raffinierten und exquisiten Kreationen, findet sich für jeden Geschmack und Anlass das passende Gasthaus.

Machen Sie es sich einfach und erkennen Sie auf den ersten Blick: Gibt es einen Biergarten? Kann ich hier Übernachten? Welche Spezialitäten erwarten mich?

Lassen Sie sich mit unserem Buch auf einen kleinen, kulinarischen Ausflug durch unsere vielfältige und abwechslungsreiche Gasthauskultur in und um Straubing entführen.

 
Michael Waltinger
Niederbayerische Sagen
Als der junge Lehrer Michael Waltinger sich um die Jahrhundertwende voller Elan und Sachkenntnis für die Pflege von Volkstum und altem Brauch einsetzte, war er in Niederbayern noch allein am Werk.

Heute rühmt die Nachwelt seine Verdienste um die heimatgeschichtliche Forschung und Sammlung niederbayerischen Volksgutes.



Auch mit dem Sammeln von Sagen begann er schon lange, bevor es Gedrucktes zu dieser Literaturgattung aus Niederbayern gab. Sagen, so Michael Waltinger, sind nicht etwa Geschichten, die sich ein Bäuerlein oder eine fantasiebegabte Großmutter ausgedacht haben. Sagen sind das ewige Gedächtnis des Volkes, das es zu pflegen gilt.



Jahrzehntelanger Sammelfleiß und der strenge Grundsatz, nur wahrhaft Volkskundliches zu bringen, machen sein Buch zum heimatlichen Quellenwerk.

 
Mathias Petry
Hudlhub
Hudlhub - das ist der Name einer bayerischen Gemeinde, in der der ganz normale Wahnsinn tobt. Hudlhub, das ist dort, wo der Himmel noch weiß-blau ist und wo jeder noch jemanden kennt, der jemanden kennt, der weiß, wie´s geht. Was manchmal ja auch hilfreich sein kann. Zum Beispiel, wenn  Auftragskiller inmitten der idyllischen Gemeinde auf die Suche nach einer entführten Rasse-miezekatze gehen.

Hudlhub ist kein klassischer Heimatkrimi. Der Roman bietet einen bisweilen satirischen Blick auf das bayerische Dorfleben und spielt mit Heimatkrimi-Elementen.

 

Erfunden hat diese Welt von Hudlhub der Autor, Journalist und Musiker Mathias Petry. Er kam als Kind nach Bayern. Trotz seiner Herkunft jenseits des Weißwurstäquators - die Eingeborenen bezeichnen solcherlei Menschen bekanntlich gerne als "Preißn" - fand er in Bayern eine äußere und innere Heimat. Bereits in den 90er Jahren feierte er Erfolge in der Bayern-Pop-Szene.

Seiner Wahlheimat setzt er im Projekt Hudlhub ein Denkmal. Die Besonderheiten der Sprache, die Eigenheiten seiner Bewohner, die Hemdsärmeligkeit der Politik - Mathias Petry blickt beim Schreiben wie auch beim Musizieren stets mit einer gescheiten Portion Humor und immer liebevoll auf die Eigenheiten seiner Heimat.

Seinen Hudlhub-Roman hatte Mathias Petry schon im Selbstverlag im kleinen Rahmen veröffentlicht, im SüdOst-Verlag bekommt er nun die Plattform, um überregional neue Leser zu finden, die womöglich nach der Lektüre sagen werden: "Sind wir nicht alle ein bisschen Hudlhub?"

 
Angela Kreuz
Straßenbahnträumer
Jens hat in Hamburg Schiffbruch erlitten und ist aus der richtigen Großstadt nach Regensburg zurückgekehrt. Er jobbt in einer Provinz-Agentur für Werbung auf Firmenwägen, obwohl er als Künstler hoch hinaus wollte. Seit dem Suizid seines besten Freundes Frank ist er wie gelähmt - Schuldgefühle, Ängste und Selbstzweifel quälen ihn. In seiner desolaten Lage verliebt er sich ausgerechnet in die neue Nachbarin, die als Street-Art-Aktivistin der Werbeindustrie den Kampf angesagt hat und nachts Plakate "umbaut". Trespass ist überzeugte Singlefrau, der ihre Unabhängigkeit heilig ist. Jens’ Großvater war nach dem Krieg Schaffner bei der Regensburger Straßenbahn gewesen - bis zu deren Stilllegung in den 60er Jahren - und hat Jens seine maßstabsgetreuen Modelle vermacht. Um der Realität zu entfliehen, lässt Jens in seinen Tagträumen die alte Tram wieder durch die Stadt rattern. Doch er muss in die Gänge kommen und etwas unternehmen, wenn er Trespass für sich gewinnen will.

 
Hubertus Hinse
Drudenherz
Die alte bayerische Sagenwelt erwacht zum Leben ...

Ein Tipp für Fans von "Supernatural" und "Grimm"

Zerfetzte Hühner, Vandalismus, lautes Heulen in der Nacht. Man könnte meinen, die Wilde Jagd wäre über den Rosnerhof hergefallen. Doch stattdessen ermitteln Polizei und Ordnungsamt Nittendorf gegen Jungbäuerin Franziska. Sie steht kurz vor dem Ruin und überlegt, das elterliche Erbe an einen Baulöwen zu verkaufen. Nur ihre rätselhafte Freundin Rosalie hält sie noch davon ab. Dann macht Hias vom Ordnungsamt eine schreckliche Entdeckung: Ein mordlüsternes Wesen treibt sich am Hof herum, weder Mensch noch Tier. Der Holzhetzer ist gekommen und macht den Weg frei für den Bilmesschnitter, den alten Korndämon aus den oberpfälzer Sagen. Eh sich Hias versieht, gerät er in einen Strudel unglaublicher Ereignisse:

Die alten Sagen und Legenden - sie sind alle wahr!

 
Kristina Sandig
Die schönsten Wirtshäuser in Amberg und Umgebung
Eine 500-jährige Brautradition begründet Ambergs guten Ruf als Bier-Stadt. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen: Das gilt nicht nur für die zahlreichen Bergfeste, zu denen tausende Wallfahrer Jahr für Jahr auf die heiligen Berge in der Region pilgern, sondern gleichfalls für die Wirtshauskultur in den Städten und Dörfern der mittleren Oberpfalz.

Begleiten Sie die Autorin Kristina Sandig auf einer Tour durch die Wirtshäuser in Amberg und Umgebung, erleben Sie Geschichten und Wirtshaus-Geschichte, besuchen Sie Traditionshäuser, lernen Sie Wirts-Dynastien kennen. Probieren Sie das, was jedes Wirtshaus so einzigartig macht. Kommen Sie mit in Wirtshäuser, die noch zum Dorf gehören wie die Kirche. Treten Sie ein in Gaststuben, wo zwar nicht mehr wie früher geraucht und gerauft, aber durchaus noch gekartelt und geschnupft wird, probieren Sie Schäuferle oder Haxen, deren Kruste so knusprig ist, dass sie bei jedem Bissen knackt. Lassen Sie sich fluffige Kartoffelknödel und sämige Saucen auf der Zunge zergehen, beißen Sie genüsslich in Gockerl-Schenkel, zausen Sie Ripperln bis auf die Knochen ab. Genießen Sie die heimelige Atmosphäre der Wirtshäuser und lassen Sie sich anstecken von der Leidenschaft, mit der am Stammtisch diskutiert und debattiert wird. Suchen Sie sich in den Biergärten ein schattiges Plätzchen unter alten Bäumen, lassen Sie sich zu einer frisch gezapften Halben Bier eine leckere Brotzeit oder eine deftige Schlachtschüssel auftischen.

Hereinspaziert in die Wirtshäuser und wohlgefühlt: So herrlich schmeckt die Oberpfalz!

 
Helmut Zöpfl
Pssst ... Streng vertraulich
"Pssst ... Streng vertraulich" ist eine bissige Gesellschaftssatire, die alles hat, was Helmut Zöpfl bei seinen Lesern so beliebt macht: Sein Humor ist auf dem Punkt, er ist nicht berechenbar, seine Gedanken sind nicht vorhersehbar.

Wie unorthodox Helmut Zöpfl ist, lässt sich allein an seiner wissenschaftlichen Karriere ablesen. Ab 1971 hatte er in München den Lehrstuhl für Schulpädagogik inne. 1998 wechselte er die Seite, nahm ein naturwissenschaftliches Studium auf, das er 2002 mit der Promotion im Fach Biologie magna cum laude abschloss. Warum? Weil er es ganz einfach wissen wollte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Und darum kann er auch nicht zusehen, wie die Welt der Pädagogik, seiner Pädagogik, in eine falsche Richtung abkippt. Er mag nicht zuschauen, wie die Kinder heute immer angepasster werden, weil sie glauben, dass das von ihnen erwartet wird. Ein Helmut Zöpfl schaut nicht zu. Ein Helmut Zöpfl bezieht Position.