Bücher für Bayern
Präsentation Regensburger Almanach 2017
Am Donnerstag den 19.10.2017 wurde der Regensburger Almanach 2017 vorgestellt. Vielen Dank an alle Gäste, die so zahlreich erschienen sind und an Herrn Burkes für die tollen Fotos!

Hier können Sie sich einen Eindruck der Veranstaltung machen.



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Neuerscheinungen
Pety Hermansky
Vroni unplugged
Veronika Rose, kurz Vroni, ist außergewöhnlich klug. Doch das Problem ist: Ein Spross der Familie Rose ist alles andere, nur nicht außergewöhnlich, und schon gar nicht außergewöhnlich klug - mit diesem Vorurteil hat Vroni seit jeher zu kämpfen. Zugegeben, Familie Rose ist anders. Allen voran Vater Rose, ein erfolgloser Schlagersänger, der die fünfköpfige Familie nur mit Ach und Krach ernähren kann. Um in ihrer Schule, dem Robert-Schumann-Gymnasium, kurz "Schu", nicht unnötig Aufsehen zu erregen, bleibt Vroni im Hintergrund. Immer wenn’s brenzlig wird, setzt sie ihre Ich-verstehe-nur-Bahnhof-Miene auf. Eine weitere perfekte IQ-Tarnung ist Jacqueline, eine viel zu groß geratene Leichtathletin mit ostdeutschen Wurzeln und mehr Muskeln als Verstand, mit der sich Vroni im Laufe ihres ersten Jahres auf dem "Schu" anfreundet. Nur einen kann Vroni nicht täuschen: Deutschlehrer Jonas Eriksson, den schwedischen Schwarm aller Mädchen. Die Lehrer-Schüler-Freundschaft zwischen Vroni und Herrn Eriksson beginnt holprig. Doch als Vroni merkt, dass sie ihrem Lehrer vertrauen kann, läuft sie zu Hochform auf.

Ihre Erlebnisse und ihre Sicht auf die Dinge schreibt Vroni immer dann nieder, wenn im Hause Rose der Laptop frei ist. Besonders charmant an Vroni ist der Mix aus Naivität und Intelligenz, der den Leser immer wieder zum Lachen bringt. Es ist übrigens Jacqueline, die dafür verantwortlich ist, dass Vronis Memoiren an die Öffentlichkeit gelangen. Und so kommt es, dass von einem Tag auf den anderen aus einer Außenseiterin eine gefragte Bloggerin wird.



Empfohlen ab 12 Jahren
Christa Vogl
Zwei Pfund Sonne, bitte!
Mein Mann, die Schlafzimmerspinne, unsere Kinder, die Oma, der Metzger, mein Auto, Tante Anni und Onkel Franz, Prinzessin Kate, meine Freundin, unsere Weihnachtskatze, Fifty Shades of Grey, die Enkelkinder, der Freund meines Mannes, Jack the Ripper & ich.

 
Lustige, skurrile, satirische, originelle, komische, manchmal auch absurde, phantastische, verrückte, merkwürdige aber garantiert immer abenteuerliche und unterhaltsame Episoden aus dem ganz normalen Leben.


Peter Morsbach (Hrsg.)
Regensburger Almanach 2017
Regensburg sonnt sich im Glanz seiner Wohlhabenheit. Doch Sonne und Schatten sind Zwillinge ebenso wie Reichtum und Armut, die immer gemeinsam auftreten. Der diesjährige Regensburger -Almanach beleuchtet beide Seiten - Licht und Schatten einer reichen Stadt. Hohe Steuereinnahmen und Investitionen auf der einen Seite stehen Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit auf der anderen Seite gegenüber. Wie gestaltet sich in der Breite das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben in einer solchen Stadt, die einen Aufschwung genommen hat, der noch vor 20 Jahren unvorstellbar gewesen wäre? Welche Perspektiven bieten sich Menschen mit einer chronischen Behinderung, wie gestaltet sich die kulturelle Teilhabe?

Neben diesem Schwerpunktthema stehen wieder Menschen im Mittelpunkt, bekannte und weniger bekannte quicklebendige Originale und solche, die leider verstorben sind. Die Musikszene in ihren zahlreichen Facetten, die Literatur, der Sport und eine Chronik des Almanach-Jahres runden das breite Spektrum einer vielfältigen und vielschichtigen Stadtgesellschaft ab.

 
Manfred Böckl
Verborgene Schätze in Bayern
Einen Schatzfund machen - allein die Vorstellung, Gold, Silber oder andere wertvolle Dinge aus alter Zeit zu entdecken, ist von großer Faszination.

Im vorliegenden Buch beschäftigt sich der bekannte Roman- und Sachbuchautor Manfred Böckl auf sowohl informative als auch unterhaltende Weise mit dem Thema Schatzsuche in Bayern. Zunächst stellt Böckl die spektakulärsten Schatzfunde im Freistaat vor; danach schreibt er über zwei verschollene Schatzhorte von enormem Wert, die historisch nachweisbar sind und ihrer Wiederentdeckung harren.

Weiter zitiert und interpretiert der Autor mehr als drei Dutzend Sagen, in denen recht präzise Hinweise auf verlorene oder versteckte Schätze gegeben werden; Hinweise, die häufig auch sehr brauchbare Ortsangaben enthalten.

Außerdem geht Böckl auf Örtlichkeiten und Bodendenkmäler ein, die besonders interessant für Schatzsucher sind: Burg- und Klosterruinen, Höhlen, vorgeschichtliche Grabhügel, keltische Viereckschanzen, Überreste des römischen Limes, Schlachtfelder, Dorf- und Hofwüstungen sowie Steinbrüche, wo Fossilien entdeckt werden können.

Zahlreiche Fotos und dazu einige Ausschnitte von alten Landkarten, mit deren Hilfe mögliche Fundstellen definiert werden können, werten das Buch zusätzlich auf - und nicht zuletzt gibt das Werk auch Anregungen für spannende Ausflüge zu schatzträchtigen Orten.

 
Herbert Becker
Die erstaunliche Reise der Kreszentia Haberstroh
Der Bayerische Wald im Jahr 1906 und München heute.

Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können -

und zwei Menschen, die sich für eine der beiden entscheiden müssen ...



Am Anfang des 20. Jahrhunderts war das Leben im Bayerischen Wald arbeits- und entbehrungsreich. Die Menschen waren fromm, und was der Pfarrer sagte, war für sie Gesetz. Doch die christliche Lehre war nicht das Einzige, woran sie glaubten. Sie lebten in einer magisch-mythischen Welt: Tote konnten zurückkehren, in unteririschen Gängen hausten Erdmännlein und Erdweiblein und die Frau in dem alleinstehenden Hof am Dorfrand war vielleicht eine Hexe.

Ganz anders in der Großstadt der Gegenwart. Dort ist ein Leben ohne Computer und Mobiltelefon undenkbar. Die Religion spielt kaum mehr eine Rolle, man glaubt an die Macht des Geldes und den technischen Fortschritt. Die Magie wohnt in PS-starken Autos und Markenkleidern, die Mythen ranken sich um die Stars aus dem Film- und Showgeschäft.

Welche der beiden Welten ist die bessere? In welcher würde man lieber leben?

Für Kreszentia und Eduard stellt sich diese Frage, denn ein einzigartiges kosmisch-physikalisches Phänomen ermöglicht ihnen die Reise von der einen Welt in die andere. Vorausgesetzt, das Schicksal greift nicht auf unerwartete Weise ein ...

 
Michael Waltinger
Niederbayerische Sagen
Als der junge Lehrer Michael Waltinger sich um die Jahrhundertwende voller Elan und Sachkenntnis für die Pflege von Volkstum und altem Brauch einsetzte, war er in Niederbayern noch allein am Werk.

Heute rühmt die Nachwelt seine Verdienste um die heimatgeschichtliche Forschung und Sammlung niederbayerischen Volksgutes.



Auch mit dem Sammeln von Sagen begann er schon lange, bevor es Gedrucktes zu dieser Literaturgattung aus Niederbayern gab. Sagen, so Michael Waltinger, sind nicht etwa Geschichten, die sich ein Bäuerlein oder eine fantasiebegabte Großmutter ausgedacht haben. Sagen sind das ewige Gedächtnis des Volkes, das es zu pflegen gilt.



Jahrzehntelanger Sammelfleiß und der strenge Grundsatz, nur wahrhaft Volkskundliches zu bringen, machen sein Buch zum heimatlichen Quellenwerk.

 
Toni Lauerer
Eigentlich is wurscht (Live-DVD)
"Eigentlich is wurscht" so lautet der Titel des umjubelten aktuellen Bühnenprogramms von Toni Lauerer. Die Fans dürfen sich wie immer auf bayerischen Humor vom Feinsten freuen. Wer den Toni kennt, der weiß, dass er vor keiner der kleinen und großen Peinlichkeiten des Alltags zurückschreckt. Ob die nervenaufreibende Warterei an der Supermarktkasse, die frustrierenden Gespräche von Männern über 50 oder gar die haarsträubenden Erlebnisse bei der ersten Darmspiegelung: Toni Lauerer bringt es auf seine unnachahmliche Weise auf den Punkt!

 
Erich Rohrmayer
Lerne Böhmisch Watten & Grasobern
Neben dem Schafkopf, dem Watten und dem Wallachen zählen Böhmisch Watten und Grasobern zu den beliebtesten Kartenspielen in Altbayern und sind damit ebenso aus der bayerischen Wirtshauskultur nicht wegzudenken.

Obwohl sie großen Spaß machen, werden diese beiden Spiele heute kaum noch gespielt und sind somit vom Aussterben bedroht. Erich Rohrmayer hofft, mit diesem Buch einen Beitrag dazu zu leisten, das Wissen über diese wunderschönen Spiele weiterzutragen und neue Spieler dafür zu begeistern.

Bei seinen Recherchen zu diesem Buch ist dem Autor aufgefallen, dass es, abgesehen von einigen Kurzbeschreibungen, kein einziges Buch über diese Spiele gibt.

Da er diese Spiele selbst im elterlichen Wirtshaus seit Kindesbeinen an gespielt hat, findet er, dass es an der Zeit ist, das Böhmisch Watten und Grasobern einmal in ihrer Gänze zu dokumentieren.

 
Stadt Auerbach (Hg.)
700 Jahre Stadt Auerbach
Bürgerinnen und Bürger beschreiben ihre Stadt - ganz subjektiv und aus ihrem eigenen Blickwickel! Das war die Idee zu diesem Buch anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Stadternennung von Auerbach. Entstanden ist daraus ein ebenso eindrucksvolles wie lesens- und sehenswertes Zeitdokument über das aktuelle Leben in Auerbach. Aus vielen unterschiedlichen Perspektiven und mit unzähligen Bilddokumenten zeigen zahlreiche Autoren eindrucksvoll, spannend und manchmal auch mit einem Augenzwinkern, wie facettenreich das Leben heute in Auerbach ist. Das Buch ist nicht nur ein Bekenntnis zu einer lebenswerten Kleinstadt, es ist vielfach eine Liebeserklärung an Auerbach. Und ganz sicher wird selbst der kundigste Auerbacher darin noch zahlreiche neue Aspekte über seine Stadt erfahren und interessante Blicke auf diese entdecken. Der -Slogan der Stadt Auerbach wird in diesem gelungenen Werk auf imposante Weise bestätigt: Richtig lebendig!

 
Helmut Zöpfl
Pssst ... Streng vertraulich
"Pssst ... Streng vertraulich" ist eine bissige Gesellschaftssatire, die alles hat, was Helmut Zöpfl bei seinen Lesern so beliebt macht: Sein Humor ist auf dem Punkt, er ist nicht berechenbar, seine Gedanken sind nicht vorhersehbar.

Wie unorthodox Helmut Zöpfl ist, lässt sich allein an seiner wissenschaftlichen Karriere ablesen. Ab 1971 hatte er in München den Lehrstuhl für Schulpädagogik inne. 1998 wechselte er die Seite, nahm ein naturwissenschaftliches Studium auf, das er 2002 mit der Promotion im Fach Biologie magna cum laude abschloss. Warum? Weil er es ganz einfach wissen wollte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Und darum kann er auch nicht zusehen, wie die Welt der Pädagogik, seiner Pädagogik, in eine falsche Richtung abkippt. Er mag nicht zuschauen, wie die Kinder heute immer angepasster werden, weil sie glauben, dass das von ihnen erwartet wird. Ein Helmut Zöpfl schaut nicht zu. Ein Helmut Zöpfl bezieht Position.