Bücher für Bayern
Autorenportrait von Gerda Stauner
Am 25. Juli lief auf TVA das Autorenportrait von Gerda Stauner. Ein wirklich schöner und interessanter Beitrag über die Autorin und ihr neues Buch "Sauforst".

Schaut doch mal rein!



http://www.tvaktuell.com/storage/videos/225938/videos/225938_flash9.mp4
Neuerscheinungen
Gerda Stauner
Sauforst
Ein vaterloser Junge. Ein rätselhafter Stammbaum.

Eine Frau, die das Geheimnis lösen will.




Die Autorin Gerda Stauner macht in ihrem zweiten Roman das Geburtsjahr ihres Urgroßvaters zum Ausgangspunkt der Geschichte. Wie schon in ihrem Erstling "Grasmond" dienen die "Stoapfalz" und die Stadt Regensburg als Kulisse für die Erzählung.



Anton Beerbauer wird an Mariä Lichtmess 1856 im "Sauforst" als Sohn einer ledigen Mutter geboren. Die gerade entstandene Maxhütte, der Eisenbahnbau und die späte Industrialisierung des kargen Landstrichs verändern den ärmlichen und bäuerlichen Alltag dort für immer. Nach dem Tod der Mutter stellt Anton die Weichen für sein Leben ebenfalls neu. Er begibt sich auf eine lange Suche nach dem unbekannten Vater, nach seiner Bestimmung, seiner Heimat.



Über 150 Jahre später eröffnet sich auch für seine Urenkelin Annette durch die Auseinandersetzung mit der schicksalhaften Familiengeschichte die Chance, ihr Leben neu zu überdenken.



Weitere Infos unter www.sauforst.com!
Mathias Petry
Hudlhub
Hudlhub - das ist der Name einer bayerischen Gemeinde, in der der ganz normale Wahnsinn tobt. Hudlhub, das ist dort, wo der Himmel noch weiß-blau ist und wo jeder noch jemanden kennt, der jemanden kennt, der weiß, wie´s geht. Was manchmal ja auch hilfreich sein kann. Zum Beispiel, wenn  Auftragskiller inmitten der idyllischen Gemeinde auf die Suche nach einer entführten Rasse-miezekatze gehen.

Hudlhub ist kein klassischer Heimatkrimi. Der Roman bietet einen bisweilen satirischen Blick auf das bayerische Dorfleben und spielt mit Heimatkrimi-Elementen.

 

Erfunden hat diese Welt von Hudlhub der Autor, Journalist und Musiker Mathias Petry. Er kam als Kind nach Bayern. Trotz seiner Herkunft jenseits des Weißwurstäquators - die Eingeborenen bezeichnen solcherlei Menschen bekanntlich gerne als "Preißn" - fand er in Bayern eine äußere und innere Heimat. Bereits in den 90er Jahren feierte er Erfolge in der Bayern-Pop-Szene.

Seiner Wahlheimat setzt er im Projekt Hudlhub ein Denkmal. Die Besonderheiten der Sprache, die Eigenheiten seiner Bewohner, die Hemdsärmeligkeit der Politik - Mathias Petry blickt beim Schreiben wie auch beim Musizieren stets mit einer gescheiten Portion Humor und immer liebevoll auf die Eigenheiten seiner Heimat.

Seinen Hudlhub-Roman hatte Mathias Petry schon im Selbstverlag im kleinen Rahmen veröffentlicht, im SüdOst-Verlag bekommt er nun die Plattform, um überregional neue Leser zu finden, die womöglich nach der Lektüre sagen werden: "Sind wir nicht alle ein bisschen Hudlhub?"

 
Stadt Auerbach (Hg.)
700 Jahre Stadt Auerbach
Bürgerinnen und Bürger beschreiben ihre Stadt - ganz subjektiv und aus ihrem eigenen Blickwickel! Das war die Idee zu diesem Buch anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Stadternennung von Auerbach. Entstanden ist daraus ein ebenso eindrucksvolles wie lesens- und sehenswertes Zeitdokument über das aktuelle Leben in Auerbach. Aus vielen unterschiedlichen Perspektiven und mit unzähligen Bilddokumenten zeigen zahlreiche Autoren eindrucksvoll, spannend und manchmal auch mit einem Augenzwinkern, wie facettenreich das Leben heute in Auerbach ist. Das Buch ist nicht nur ein Bekenntnis zu einer lebenswerten Kleinstadt, es ist vielfach eine Liebeserklärung an Auerbach. Und ganz sicher wird selbst der kundigste Auerbacher darin noch zahlreiche neue Aspekte über seine Stadt erfahren und interessante Blicke auf diese entdecken. Der -Slogan der Stadt Auerbach wird in diesem gelungenen Werk auf imposante Weise bestätigt: Richtig lebendig!

 
Bettina von Saß / Kris Huckauf
Glubschi im Glück
Glubschi ist ein neugieriger und abenteuerlustiger Laubfrosch. Einer, dem erstaunliche Dinge passieren. Der sich in einen Wald mit Nudelbäumen verirrt. Der mit Hilfe von zwei Maulwürfen die Wackelpudding-Berge durchquert. Und der am Ende des aufregenden Ausflugs noch ein bisschen grüner aussieht als sonst. Der die wohl schnellste Schnecke der Welt zur Freundin hat. Und der seinen traurigen Freund Gugelhupf, einen Zwerg, mit einer tollen Idee wieder glücklich macht. Wenn Glubschi allerdings nicht so eine klebrige Zunge hätte, wäre wohl nichts geworden aus seinem schlauen Plan ...



Egal, was Glubschi erlebt: Er macht anderen gerne eine Freude. Und das macht ihn selbst froh! Übrigens: Das funktioniert auch bei euch - probiert es doch mal aus!





Empfohlen ab 4 Jahren
Erich Rohrmayer
Lerne Böhmisch Watten & Grasobern
Neben dem Schafkopf, dem Watten und dem Wallachen zählen Böhmisch Watten und Grasobern zu den beliebtesten Kartenspielen in Altbayern und sind damit ebenso aus der bayerischen Wirtshauskultur nicht wegzudenken.

Obwohl sie großen Spaß machen, werden diese beiden Spiele heute kaum noch gespielt und sind somit vom Aussterben bedroht. Erich Rohrmayer hofft, mit diesem Buch einen Beitrag dazu zu leisten, das Wissen über diese wunderschönen Spiele weiterzutragen und neue Spieler dafür zu begeistern.

Bei seinen Recherchen zu diesem Buch ist dem Autor aufgefallen, dass es, abgesehen von einigen Kurzbeschreibungen, kein einziges Buch über diese Spiele gibt.

Da er diese Spiele selbst im elterlichen Wirtshaus seit Kindesbeinen an gespielt hat, findet er, dass es an der Zeit ist, das Böhmisch Watten und Grasobern einmal in ihrer Gänze zu dokumentieren.

 
Peter Schmoll
Me 109
Mit seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten!

Bis heute legendär gilt sie als DAS Jagdflugzeug der Deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Das Buch vermittelt einen Überblick zu Produktion und Einsatz der Me 109. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges war die Me 109 der Standardjäger der Luftwaffe und sorgte mit ihren überlegenen Flugleistungen für die Luftherrschaft an allen Fronten. Mit Fortdauer des Krieges stieg der Verschleiß an Flugzeugen ständig an. Damit die Verluste ausgeglichen werden konnten, entschloss sich das Reichsluftfahrtministerium für eine Großserienproduktion der Me 109 bei den Erla-Maschinenwerken in Leipzig, den Wiener Neustädter Flugzeugwerken und der Messerschmitt GmbH Regensburg. Die größten Einschnitte in der Produktion ergaben sich aus den vernichtenden Luftangriffen der USAAF auf diese drei Flugzeugwerke 1943/44. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden Fremd- und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene in der Produktion eingesetzt. Ingenieure berichten unter "Streng geheim" über Sabotage und den damit verbundenen Problemen. Ein dunkles Kapitel ist die Produktion durch KZ-Häftlinge. Exemplarisch wird die Produktion der Me 109 im KZ-Flossenbürg betrachtet. Über 3000 KZ-Häftlinge arbeiteten dort in der Rüstungsproduktion.

Im zweiten Kapitel "Einsatz der Me 109" kommen ehemalige Flugzeugführer aus dem Zweiten Weltkrieg zu Wort, die das große Sterben der Luftwaffe überlebt haben. Sie gehörten damals zu einer jungen Elite und hatten enorme blutige Verluste. Angesichts der materiellen Überlegenheit der Alliierten an allen Fronten war jeder Einsatz für sie ein Rendezvous mit dem Tode. Ihre fesselnden Berichte von Erfolgen, Verwundungen, Entbehrungen und Tod gehen jedem -Leser unter die Haut und bezeugen bis heute die Sinnlosigkeit von Kriegen.

Ca. 300 Seiten mit 250 seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten vermitteln dem Leser einen intensiven Eindruck über das damalige Zeitgeschehen.

 
Gabriele Kiesl / Michael Cizek
Mystische Oberpfalz
Wenn Sie Liebesromane und gewöhnliche Krimis mögen, die in der Oberpfalz spielen, ist bei diesem Buch Vorsicht geboten, denn zwischen den Seiten erwartet Sie Mysteriöses, Rätselhaftes und wahrlich Schauerliches. Ja, es gibt sie noch - die Geschichten aus der Oberpfalz, welche Unglaubliches aus der Welt des Unvorstellbaren ans Tageslicht bringen. Haarsträubende Begegnungen, gespenstische Ereignisse, Wesen aus einer bis dahin fremden Welt. Der schmale Grat zwischen Fiktion und Wirklichkeit wird in Wort und Bild überschritten, in einer Art, die Ihre Vorstellung übersteigen wird und schlaflose Nächte nach sich ziehen kann. All diese Geschichten werden kombiniert mit beeindruckenden Fotografien des Ausnahmekünstlers Michael Cizek, die die unterschiedlichen Storys von Gabriele Kiesl nicht nur ausdrucksstark unterstreichen, sondern sogar ihre eigene Geschichte erzählen. Tauchen Sie ein in die unheimliche Welt der Oberpfalz, aber sagen Sie später nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

 
Manfred Böckl
Der Mühlhiasl
Zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen hat es Seherinnen und Seher gegeben. Einer der bekanntesten in Bayern und zunehmend auch in ganz Deutschland ist der Mühlhiasl, der im 18. Jahrhundert "Wägen ohne Ross und Deichsel", "einerlei Geld", "eiserne Straßen", die beiden Weltkriege und viele andere Dinge vorhergesagt hat.



In diesem Buch sind nicht nur alle überlieferten Prophezeiungen abgedruckt, sondern der mehrfach ausgezeichnete Autor Manfred Böckl beleuchtet auch das Leben des Mühlhiasl, zeigt Hintergründe seiner Prophezeiungen auf und führt zu den Orten, an denen der Prophet aus dem Bayerischen Wald gelebt und gewirkt hat. Dabei stößt er auf geheimes Wissen, ungewöhnliche Kraftplätze und uralte magische Praktiken, von denen der Müllerssohn, der mit bürgerlichem Namen Matthäus Lang hieß, noch wusste.



Die schlimmen Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben die Diskussion um das "Große Weltabräumen", das der Mühlhiasl prophezeit hat, neu entfacht. Welche Prophezeiungen des Sehers aus dem Bayerwald sind überhaupt schon eingetroffen? Auch darauf gibt das Buch aufschlussreiche Antworten.

 
Hubertus Hinse / Toni Lauerer
Glaubn mechst es ja ned
Die Oberpfalz ist voll von Sagen, Märchen und Legenden!

Hand aufs Herz: Wer kennt noch die Geschichten von Riesen und Zwergen, die die Oberpfalz bevölkert haben? Oder die vom heiligen Petrus, der in der Oberpfalz ein paar zünftige Watschn kassiert hat? Selbst der Sternenhimmel ist in der Oberpfalz entstanden und Wasserfrauen haben hier schon manche Hochzeitsnacht platzen lassen. Die Oberpfalz ist voll von Sagen, Märchen und Legenden! Über Generationen wurden sie weitergegeben, wie es Tradition war: Sie wurden erzählt. Vor allem in den Rockenstuben, wo ganze Familien wochenlang zusammensaßen, um in mühevoller Handarbeit aus Wolle oder Flachs Garn zu spinnen. Ohne Radio oder Fernsehen mussten die Menschen selbst für ihre Unterhaltung sorgen, und so wurden im wahrsten Sinne des Wortes Abend für Abend Geschichten gesponnen. Der Spruch "Der spinnt sich was zusammen ..." ist bis heute geblieben, genau wie die Faszination spannender Abenteuer und unglaublicher Geschichten. Oberpfälzer Sagen, Märchen und Legenden sind alt - aber nicht veraltet! Zum Glück sind viele Sagen, Märchen und Legenden in den letzten zweihundert Jahren niedergeschrieben worden - und konnten so die Zeit überdauern ...
Eichner, Ambrozy, Kern
Gheirat werd, hams gsagt ...
In Erinnerung an die berühmte Landshuter Hochzeit von 1475, bei der die polnische Königstochter Hedwig den bayerischen Herzogssohn Georg geheiratet hat, feiern die Landshuter Bürger alle vier Jahre dieses Fest, vier Wochen lang, mit über 2000 aktiv Mitwirkenden und mehr als 100 000 Besuchern aus aller Welt.

Die Landshuterinnen Heidi Eichner und Stephanie Ambrozy haben das historische Spektakel in ein freches, modernes Märchen gepackt. Unterstützung holten sie sich bei dem Bogener Thomas Kern, alias "Hans", der als Minnesänger in witzigen Reimen den geschichtlichen Hintergrund erklärt und durch die einzelnen Kapitel leitet. Das Märchen selbst führt uns, liebevoll erzählt und zauberhaft illustriert, durch Kindheit und Jugend von Hedwig und Georg bis zum Tag der großen Hochzeit. Diese hätte aber um ein Haar gar nicht statt gefunden, denn einen Tag vor dem großen Fest wollen Braut und Bräutigam alles absagen! Was da passiert ist, und wie letztendlich doch alles seinen Weg nahm, das erzählt uns "Gheirat werd, hams gsagt ...".

Eine frische Erzählung, romantisch, lustig, gewürzt mit bayerischem Dialekt, die nicht nur den kleinen Lesern Freude machen wird. Die Landshuter Hochzeit findet heuer vom 30. Juni bis zum 23. Juli statt, in diesem Sinne: "Himmel Landshut, tausend Landshut, gheirat werd, hams gsagt ..."!